Von Mölln in Schleswig-Holstein nach Altenstadt in Oberbayern, das war der weiteste Weg für unseren "alten" Kameraden Uwe Jensen.
Alle Anderen kamen aus allen Ecken Deutschlands zu unserem Treffen
Am 10. 3. trafen wir uns im Hotel/Gasthof "Zum Dragoner" um gemeinsam zu Abend zu essen und anschließend nach alter Fernspäherart ein paar Halbe zu trinken.
Lustig ging es zu, aber das ist wohl wenn sich alte Kameraden treffen.
Am späten Abend kam ein Überraschungsgast, mit dem wohl keiner gerechnet hat.
Rudolf (Rudi) Hans ein alter Angehöriger unseres Spähzuges hatte von unserem Treffen in Peiting erfahren, und es sich nicht nehmen lassen, mit uns ein paar Bier zu trinken und in alten Erinnerungen zu zu kramen.
Er wurde mit großem Hallo empfangen.
Unter der Führung von Herbert Reichenberger ging es am nächsten Morgen zur LL/LTS, wo wir zu einem Vortrag durch einen Oberstabsfeldwebel empfangen wurden. Die heutige Gliederung der Schule wurde uns genau erklärt, dann ging unter der Führung einer hübschen jungen Dame (Hauptfeldwebel(in) mit jeder Menge Springerabzeichen) zu einem Rundgang durch die Kaserne.
Das Museum der Fallschirmjäger im Stabsgebäude wurde stark reduziert und bezieht sich fast nur noch auf Bundeswehr. S c h a d e es wurde alles entfernt, was auch nur annähernd nach 2. Weltkrieg aussah. Ein ehemaliger Kommandeur der LL-Brigade 25 (heute Pensionär) war unser Führer durch das Museum.
Danach ging es in die Packerhalle, wo uns sehr anschaulich das Packen unseres T 10 erklärt wurde.
Naue Waffen und Einsatzfahrzeuge der Fallschirmjäger MG, MP, Gewehr, und Pistole und die neuen Fahrzeuge für den Afghanistan-Einsatz standen anschließend auf dem Programm.
Danach Turm und Pendel,mit jungen Springern bei der Ausbildung.Da kamen wahrhaft nostalgische Gefühle auf. ( 4 Mann linke Tür.....) Die gute alte Nora stand als Ausstellungsstück hinter dem Turm.
Es hat sich seit über 50 Jahren nichts geändert. Na gut warum auch.